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"Der Himmel ist offen ..."  
.

Das JMEM-Team in Sofia (Bulgarien) freut sich über den Start der Jüngerschaftsschule, den Dienst für die Kleinsten ("Babyparty goes on ..."), gelungene Jugendcamps und über eine neue Unterkunft.


Jens Haberkorn, ein deutscher Mitarbeiter von Jugend mit einer Mission (JMEM), erzählt begeistert: "Wir haben ein Haus gemietet!", und liefert dann die Erklärung für seine Begeisterung: "Das klingt nicht gerade aufregend - doch für uns war es sehr spannend und ermutigend, wie Gott dafür gesorgt hat, dass wir dieses Haus hier in Sofia mieten konnten ..."

Seit Mai waren die JMEM-Mitarbeiter in Sofia auf der Suche nach einem geeigneten Gebäude, in dem sie Büro und Schulungsräume einrichten könnten. Vor allem für den bevorstehenden Kurs - eine "Jüngerschafts-Schule" - wurden dringend Unterkünfte gebraucht.

Schließlich erlebten sie, wie Gott ihnen auf erstaunliche Weise geholfen hat, ein dreistöckiges Gebäude zu mieten. "Am Schluss entschloss sich der Vermieter doch, unsere Forderungen zu akzeptieren. So konnten wir ab dem 15. September das Haus beziehen."

Ende September war dann der Start der Jüngerschaftsschule mit 13 Teilnehmern, 5 weiteren Mitarbeitern, die nun in diesem Haus untergebracht sind.

(Den ausführlichen Bericht von Jens Haberkorn kann man unten nachlesen.)


"Gott bewegt die Jugend!"

Im Juli hat JMEM mit einem Gebetseinsatz ein Jugendcamp unterstützt, das in Zarafowo an der Schwarzmeerküste bei Burgas stattfand. Die beteiligten Mitarbeiter empfinden es als einen neuen Aufbruch unter der Jugend; unter der Überschrift "New Wave - Gott bewegt die Jugend" berichten sie:

"Wir hatten unsere Mithilfe vor allem im Gebetsdienst angeboten. Wir hatten das Anliegen, die ganze Zeit über in kleinen Fürbittegruppen hinter dieser stark evangelistischen Veranstaltung zu stehen. Die Resonanz bei den Camp-Teilnehmern war erstaunlich: Wir hatten etwa 15 Beter, die bereit waren, während der ganzen fünftägigen Veranstaltung in Gruppen zu beten. Und wir haben erlebt, wie Gott an den Jugendlichen wirkte: Die Abendveranstaltungen wurden von ca. 500 bis 1000 Jugendlichen besucht. Und an den ersten beiden Abenden kam es zu zahlreichen Bekehrungen."

Einer der Höhepunkte dieses Jugendcamps war die Taufe von ca. 30 Jugendlichen am Ende der Woche. Etwa 400 Begeisterte marschierten und tanzten mit lautem Gesang zu Bongorhythmen durch die Straßen von Zarafowo zum Meer, wo die Taufe stattfand. "Es war einfach herrlich himmlisch. Und am Ende bekamen wir für den Dienst unserer Gebetsgruppen ein sehr ermutigendes Feedback von den verschiedenen leitenden Pastoren. Nach ihrer Aussage war dieses Jugendcamp das beste von allen bisherigen; bei diesem Camp sei am wenigsten schief gegangen und Gott habe viel gewirkt. Sie möchten uns als Koordinatoren für die nächsten Camps gerne wieder mit dabei haben."

Im August fand in den Bergen bei Sliven ein weiteres Jugendcamp statt, zu dem JMEM-Mitarbeiter als Referenten für drei Veranstaltungen eingeladen waren. "Dieses Camp fand abseits jeglicher Zivilisation auf ca. 1000 Meter Höhe statt. Wir fuhren als ganze Familie hin und unsere Kinder kamen zum ersten Mal in den Genuss, zelten zu dürfen. Die gute Gemeinschaft und die wunderbare Natur halfen uns, ohne Dusche und gewohnte Toiletten auszukommen."

Sabine und Jens Haberkorn sprachen an einem Abend über das Thema „Mehr von Jesus in unseren Familien". "Dabei war es uns wichtig, bei den Zuhörern die Begeisterung für eine 'Familie nach dem Herzen Gottes zu wecken. 'Der Himmel ist offen', so der Kommentar eines Beters. Und wir empfanden plötzlich wieder die Gewissheit, dass es Hoffnung für Bulgarien gibt."


Babyparty goes on

Sabine Haberkorn, die selbst Mutter von zwei Mädchen ist, freut sich über ein JMEM-Projekt, das den Namen Babyparty trägt: "Die Babies feiern! Das VON-ANFANG-AN-Konzept findet bei den Müttern großen Anklang und wir hoffen und beten, dass mehrere Gruppen entstehen und wir es auch in Gemeinden mit hineinbringen können. Möglichkeiten hierzu tun sich auf, es ist spannend wie es hier weitergeht. Es haben sich neue Kontakte ergeben zu Müttern mit kleinen Kindern. Und eine befreundete Missionars-Familie stellt bereitwillig ihr Wohnzimmer zur Verfügung."

Ende Oktober konnte Jugend mit einer Mission in drei verschiedenen bulgarischen Städten VON-ANFANG-AN-Seminare anbieten (vgl. www.vaaj.de). Dazu Sabine Haberkorn: "Doris Braun, die Mitbegründerin dieser Arbeit, ist hierfür als Referentin zu uns gekommen. In diesem Zusammenhang suchen wir noch Sponsoren für ihre Flugkosten, die wir ihr gerne erstatten möchten." Die VAA-Seminare in Bulgarien haben folgenden praktischen Vorteil: Vor einigen Jahren ist das VAA-Handbuch in bulgarischer Übersetzung erschienen. So können die Seminar-Teilnehmer sich auch nach Abreise der Referentin noch mit den Gedanken des VAA-Konzepts beschäftigen und finden in dem Buch eine Menge Anregungen, wenn sie das Konzept praktisch anwenden wollen.



Kontaktmöglichkeit

Sabine und Jens Haberkorn
Jugend mit einer Mission
P. O. Box 133
BG-1404 Sofia
Bulgarien

E-Mail: JS_Habi@web.de


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"Wir haben ein Haus gemietet!"

Jens Haberkorn, ein JMEM-Mitarbeiter in Sofia, berichtet von Gottes Hilfe im Alltag:



"Ich weiß: Das klingt nicht gerade aufregend - doch für uns war es sehr spannend und ermutigend, wie Gott dafür gesorgt hat, dass wir dieses Haus mieten konnten ...


Die Vorgeschichte

Das JMEM-Team hier in Sofia war schon seit Mai auf der Suche nach einem geeigneten Gebäude, in dem wir unsere Büro und Schulungsräume einrichten könnten. Vor allem für den bevorstehenden Kurs - eine "Jüngerschafts-Schule" - wurden dringend Unterkünfte gebraucht. So haben wir uns etwas 20 verschiedene Häuser angeschaut; letzten Endes kamen zwei oder drei von diesen Gebäuden für uns in Frage.

Letzten Donnerstag haben wir uns dann als Mitarbeiter-Team getroffen, um gemeinsam zu einer Entscheidung zu kommen. Ein dreistöckiges Gebäude erschien uns für die geplanten Nutzungen am besten geeignet; sein Besitzer wollte für dieses Haus 1200 Euro Miete pro Monat.

Nach intensiven Austausch nahmen wir uns auch Zeit zum Gebet. Wir gaben unsere Wünsche und Gedanken an Gott ab und fragten nach seinem konkreten Rat in dieser Sache. Als wir nach dieser Zeit unsere Gedanken austauschten, war es begeisternd, welche Übereinstimmung in den Eindrücken, die von Gott empfangen hatten, festzustellen war:
- Alle im Team hatten von Gott das Empfinden bekommen, dass es in Ordnung wäre, für das dreistöckige Haus ein Angebot zu unterbreiten.
- Fünf von uns hatten den Eindruck, dieses Angebot für die monatliche Miete sollte 800,- Euro betragen.
- Zwei bekamen außerdem die Überzeugung, wir sollten 2400,- Euro vorab für die ersten drei Monate zahlen.


Der Makler hielt die Luft an ...

Uns war klar, dass es ein Wunder wäre, wenn wir mit diesem Angebot das Haus bekämen. Gleichzeitig wäre es für uns die Bestätigung von Gott, um die wir ihn gebeten hatten.

Als ich unseren Makler beauftragte, dem Vermieter das beschriebene Angebot zu machen, hielt er schon kräftig die Luft an. Am Abend rief er dann zurück und erklärte mir, dass der Vermieter nach dem Wochenende einen Vertrag mit Botschaftsleuten für 1000,- Euro abschließen werde. Nur wenn dieser Plan platzen sollte, werde er auf uns zurückkommen, jedoch mindestens mit 900 Euro Miete pro Monat.

10 Minuten später bekam ich einen weiteren Anruf von unserem Makler. Er teilte mir mit verwunderter Stimme mit, dass der Vermieter erneut angerufen habe: Er würde nun doch mit uns den Vertrag abschließen - und zwar zu den von uns genannten Bedingungen!


Platzt der Vertrag doch noch?

Am nächsten Tag bei der Vertragsunterzeichnung ging es nochmals hart zur Sache: Wir mussten uns entscheiden, ob wir bestimmte "Spezialkonditionen" akzeptieren würden, die hier in Bulgarien üblich sind, oder die Sache in jeder Hinsicht korrekt abschließen wollten.

Wir wollten auf jeden Fall einen korrekten Weg wählen und waren bereit, andernfalls alles platzen zu lassen.

Am Schluss entschloss sich der Vermieter doch, unsere Forderungen zu akzeptieren. So können wir ab dem 15. September das Haus beziehen. Wir sind gerade dabei, eine finanzielle wie funktionelle Planung des Hauses zu erstellen, denn der Start der Jüngerschaftsschule steht nun bevor ..."


Jens Haberkorn, Sofia (JS_Habi@web.de)

August 2003





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