Der Bund von Manila ist eine Missions-Erklärung, die unter Gebet von der Leiterschaft von Jugend mit einer Mission (JMEM) erstellt wurde. Sie wurde am 4. August 1988 von 1500 Mitarbeitern auf der Internationalen Mitarbeiter- und Leiterschaftskonferenz in Manila (Philippinen) bestätigt.
Wir bekennen uns dazu, dass JMEM als eine missionarische Gemeinschaft gerufen ist, bei der Erfüllung des Missionsbefehls Jesu zu helfen. Wir feiern die Berufung des Herrn Jesu für uns als Missionswerk in den Bereichen Evangelisation, Schulung und Barmherzigkeitsdienste. Wir erneuern unsere Hingabe an den Herrn und für einander, damit wir durch Gottes Gnade und die Bevollmächtigung des Heiligen Geistes alles tun können, was Gott von uns verlangt, um bei der Erfüllung des Missionsbefehls Jesu mitzuhelfen.
Wir bekennen uns zu der Berufung des Herrn Jesu auf unserem Missionswerk, die Jugend für Weltevangelisation zu mobilisieren. Wir bringen mit diesem Bund zum Ausdruck, dass wir uns dafür einsetzen wollen, dass junge Menschen in großer Zahl für Weltevangelisation mobilisiert werden: Wir wollen junge und begeisterte Weltveränderer sehen, die Möglichkeiten erhalten für Leitungsaufgaben und Einfluss in unserem Missionswerk.
Wir bekennen uns zu der Berufung Gottes auf unserem Missionswerk, sich auf die zu konzentrieren, die noch nicht mit dem Evangelium erreicht wurden. Wir drücken unser Verlangen aus, dass Zehntausende von Arbeitern für die folgenden 9 Zonen der Weltevangelisation mobilisiert werden: für die islamische Welt, für die buddhistische Welt, der kommunistischen Welt, der hinduistischen Welt, die Kinder (die kleine Hälfte der Welt), den Traditionschristen, den Städten, den Armen und Bedürftigen sowie den Stämmen und Volksgruppen.
Wir bekennen uns zu der Herrschaft Christi über jeden Bereich des Lebens. Wir verpflichten uns das Evangelium Jesu Christi so weiterzugeben, dass seine Herrschaft über jedes einzelne Leben, über Nationen, Familie, über die Gemeinde in all ihren Ausdrucksformen, Erziehung, den digitalen und gedruckten Medien, Kunst und Unterhaltung, Sport, Handel, Wissenschaft und Technik sowie Regierung und Politik proklamiert wird. Wir glauben, dass dies im selben Geist geschehen soll, in dem Jesus kam: als ein demütiger Diener, der seine Rechte ablegte und so dem Vater wohl gefiel.
Wir bekennen uns dazu, dass Gott will, dass JMEM alle Nationen der Erde verkörpert und unsere Mitarbeiter- und Leiterschaft aus afrikanischen, asiatischen, australischen, lateinamerikanischen, ozeanischen, europäischen, nordamerikanischen und Mitarbeitern des Nahen Ostens zusammengesetzt sein sollte.
Wir bekennen uns zu unserer Berufung als Missionswerk, Menschen gleichermaßen in Wort und Tat zu lieben und so die Gute Nachricht des Evangeliums zu verkündigen und zu demonstrieren. Persönliche Evangelisation und praktisches Interesse geben gleichermaßen Zeugnis von Jesus Christus. Deswegen werden wir, mit Gottes Gnade und Barmherzigkeit, die Gute Nachricht verkündigen und Nächstenliebe praktizieren, damit Männer und Frauen die Wahrheit des Evangeliums annehmen können.
Wir bekennen uns dazu, dass Gottes Werk auf Gottes Weise getan werden soll. Wir erklären unsere völlige Abhängigkeit von Gott in Bezug auf Weisheit und bitten ihn, uns alle falschen Vorstellungen von Vaterschaft, Vorurteile und Triumphalismus oder Überlegenheitsbewusstsein zu offenbaren. Wir entscheiden uns dafür, dem Beispiel des Herrn Jesus zu folgen, der seine Rechte aufgab, die Rechte der Armen verteidigte und denen, zu denen er gesandt war, in gerechter Demut gedient hat.
Wir bekennen, dass Gott gleichermaßen Jung und Alt, Männlich und Weiblich, in Leiterschaftspositionen und Verantwortung in unserem Missionswerk haben möchte.
Wir bekennen uns zu dienender Leiterschaft und der Wichtigkeit von Rechenschaft und Unterordnung in unserem Leitungsstil und unserer Haltung. Wir bekennen uns zu der Wichtigkeit für alle neuen Mitarbeiter, eine der jeweiligen Kultur angemessene Schulungs- und Orientierungsphase zu absolvieren, um für den Dienst im Reich Gottes vorbereitet zu werden. Wir drücken unser Verlangen aus, dass Gott kontinuierlich und auf erfrischende Weise unsere Jüngerschaftsprogramme erweckt, damit diese eine Quelle der Ermutigung, Zurüstung und Bevollmächtigung zum christlichen Dienst werden.
Wir bekennen uns zu der Wichtigkeit eines Geistes der Demut, Zerbrochenheit und göttlicher Transparenz in unseren Beziehungen zueinander. Wir verpflichten uns von neuem zu den Prinzipien der Einheit, wie sie der Apostel Paulus in Epheser 4 und 5 beschrieben hat. Wir erkennen die Verantwortung an, mit jeder Charakterschwäche oder kultureller Barriere auf eine Weise umzugehen, die dem Herrn Jesus gefallen würde und die die Einheit in unserer Mission und mit dem ganzen Leib Christi fördern würde.
Wir bekennen uns zu der Wichtigkeit, ein an der Bibel orientiertes und ausgewogenes Leben zu leben. Wir glauben, dass wir im Leib Christi Christen aller theologischen Glaubensrichtungen und Hintergründen benötigen. Wir brauchen ihren - von Gott gegebenen - Rat, ihre Weisheit, Lehre und Hilfe, um das zu sein, wozu Gott uns vorgesehenen hat.
Wir bekennen uns zu der Wichtigkeit der Ortsgemeinde und -Kirche. Wir bitten Gott demütig um seine Gnade und Hilfe, dass er uns befähigt, Ortsgemeinden aufzubauen, sie zu unterstützen und in Partnerschaft mit ihnen zusammenzuarbeiten bei der Erfüllung des Missionsbefehls Jesus.
Wir bekennen uns zu dem Dienst des Gebets und der Fürbitte. Wir erklären unsere totale und völlige Abhängigkeit von Gott und bitten ihn, beständig unsere Herzen zu erwecken, damit wir immer ein Missionswerk sind, das für die Nationen fürbittend eintritt und Gott um seine Richtung und Führung bittet. Wir glauben, dass Gott unser Missionswerk dazu gerufen hat, in allem, was wir tun, auf dem Fundament des Gebets zu bauen in dem Wissen, dass ohne Gottes Leitung unsere besten Anstrengungen tote Werke sein werden. Wir erklären weiterhin die Notwendigkeit, dass andere für uns beten.
Wir bekennen die Wichtigkeit der Rechenschaft zwischen JMEM als Ganzem und den einzelnen Zentren, Diensten, Teams und Schulen. Wir bekennen uns zu der Notwendigkeit, in Unterordnung denen zu begegnen, denen wir dienen, die über uns im Herrn stehen, und denen, mit denen wir zusammenarbeiten. Wir glauben, dass eine solche Haltung der Rechenschaft Korrektur, Ermutigung und Offenheit in unserem gemeinsamen und persönlichen Leben dankbar annimmt.
Wir bekennen uns zu dem Wert des Einzelnen. Wir setzen uns für die Zurüstung, den Aufbau und die Bevollmächtigung all derer ein, die Gott zu uns sendet für die Erfüllung seines Dienstes und den Absichten in ihren Leben.
Wir bekennen uns zu dem Dienst der Gastfreundschaft und verpflichten uns, unsere Zentren, Wohnungen und Herzen zu öffnen für alle, die Gott zu uns sendet. Wir erkennen dies als eine biblische Verpflichtung an und akzeptieren freudig das Privileg, Gäste, Gastsprecher, andere JMEM-Mitarbeiter und den Armen und Bedürftigen durch diesen Dienst zu dienen und sie zu ehren.
Wir bekennen uns zu der Wichtigkeit der finanziellen Rechenschaft. Wir erklären, dass wir als JMEM im Umgang mit Finanzen uns nach den höchsten rechtlichen, geistlichen und ethischen Maßstäben richten wollen.
Wir bekennen, dass JMEM eine internationale Bewegung von Christen aus vielen Denominationen ist, die sich dafür engagiert, dass Jesus Christus dieser Generation persönlich bekannt gemacht wird, so viele wie möglich für diese Aufgabe mobilisiert werden und die Gläubigen für ihren Anteil an der Erfüllung des Missionsbefehls Jesu geschult und zugerüstet werden. Als Bürger des Reiches Gottes sind wir dazu gerufen, unseren Herrn zu lieben, anzubeten, ihm zu gehorchen und seinen Leib, die Gemeinde, zu lieben und ihr zu dienen und das ganze Evangelium für den ganzen Menschen überall auf der Welt zu präsentieren.
Wir bekennen, dass die Bibel Gottes inspiriertes und maßgebliches Wort ist, das Jesus Christus als Gottes Sohn offenbart. Wir glauben, dass der Mensch in Gottes Ebenbild geschaffen ist und dass er uns geschaffen hat, um ewiges Leben durch Christus zu haben. Obwohl alle Menschen gesündigt haben, Gottes Herrlichkeit verloren haben und ewig verloren sind ohne Christus, hat Gott Erlösung möglich gemacht durch den Tod am Kreuz und die Auferstehung Jesu Christi. Wir glauben, dass Buße, Glauben, Liebe und Gehorsam notwendig und angemessene Antworten auf Gottes Gnaden-Initiative uns gegenüber sind und dass Gott möchte, dass alle Menschen gerettet und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Wir glauben, dass sich die Kraft des Heiligen Geistes in und durch uns erweist für die Erfüllung des letzten Befehls Christi: "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung." (Markus 16,15)
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