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Eine Auswahl von JMEM-Presse-Texten aus den letzten Jahren Übersicht: PI-81 Buntes Schlossfest in HurlachHurlach feierte zum dritten Mal am „Tag des offenen Denkmals" (Nr. PI-81/2005 - veröffentlicht am 12.09.2005) PI-60 a Das Hurlacher Missionswerk und die Denkmalspflege Das Hurlacher Schloss - ein Wahrzeichen, das auch Aufgaben und Kosten mit sich bringt ... (PI-60 a) PI-61 Jubiläum des Hurlacher Missionswerks (1997)25 Jahre Jugend mit einer Mission Hurlach (PI-61 vom 22.9.1997)
PI-81JMEM-Pressebericht(Nr. PI-81/2005 - veröffentlicht am 12.09.2005)
Buntes Schlossfest in HurlachHurlach feierte zum dritten Mal am „Tag des offenen Denkmals" Am vergangenen Sonntag, dem 11. September, fand zum dritten Mal das Hurlacher Schlossfest im Rahmen des „Tages des offenen Denkmals" statt. 10 bis 20:30 Uhr wurde ein buntes, interkulturelles Programm angeboten, das sich über 1000 Besucher angesehen haben. An den Schlossführungen nahmen etwa 380 Personen teil, die sich über die Geschichte und die momentane Nutzung des Schlosses informieren wollten, das seit 35 Jahren von dem Missionswerk Jugend mit einer Mission e. V. als Schulungszentrum genutzt.In Hurlach herrschte Hochbetrieb. Gäste aus nah und fern unternahmen einen gemütlichen Sonntagsausflug zum Schloss Hurlach. Dort wurde ihnen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Der Ritterverein 1. Lanze zu Augsburg, ein Indianerzelt, eine Hüpfburg und zahlreiche Stände, wo vom äthiopischem Schmuck bis hin zum deutschen Steak alles vertreten war, stellten das Rahmenprogramm. Unter anderem wurden musikalische Beiträge von der Schlossband, einem Musiker von den Philippinen und ein Tanz von den Cook-Islands (Pazifik) aufgeführt; dies waren besonders gelungene Farbtupfer, die das internationale Schlossleben widerspiegelten.Um 16:00 Uhr wurde der nächste Höhepunkt angeliefert: eine Kuh vom ortsansässigen Bauern Wild, die in ein Gatter geführt wurde, in dem 80 kleine Felder aufgezeichnet waren. Diese konnten vorher von Besuchern in Form von Losen für das Spiel erstanden werden. Den Kuhfladen, den die Kuh nach einiger Zeit fallen ließ, fiel in diesem Jahr auf das Feld Nummer 09, dessen Besitzer der glückliche Gewinner des Kuhfladen-Lottos wurde, und eine Familienkarte fürs Legoland in Günzburg gewann. Der gesamte Erlös des Lottos geht im übrigen an ein Projekt in Albanien, welches Witwen mit Kleinkindern unterstützt. Ein weiterer Zuschauermagnet waren die Schlossführungen, in denen die Besucher einen Einblick in das derzeitige und frühere Schlossleben erhalten konnten. Mit etwa 380 Schlossführungs-Teilnehmern wurde die eingeplante Teilnehmerzahl deutlich überschritten. Das Angebot verschiedener Themenschwerpunkten (z. B. Geschichte des Hurlacher Schlosses, die Tätigkeit des Missionswerks Jugend mit einer Mission; der Schlossbesitzer Sebastian von Pemler im 18. Jahrhundert) bei den einzelnen Führungen hat sich offenbar bewährt. Krönender Abschluss des Tages war schließlich die Serenade eines Blasensembles des Hurlacher Musikvereins – begleitet von einem kleinen Feuerwerk – die den Zuhörern vom Schlossturm aus vorgetragen wurde.Melanie Stolz Anschrift und andere Kommunikationsdaten des Veranstalters: Jugend mit einer Mission Hurlach e. V.JMEM-PressestelleSchlossgasse 1D - 86857 HurlachTel. 08248-122-0Fax 08248-122-41info@ywam-hurlach.de
PI-60 a Das Hurlacher Missionswerk und die Denkmalspflege:Das Hurlacher Schloss - ein Wahrzeichen, das auch Aufgaben und Kosten mit sich bringt ... Eines der Hurlacher Wahrzeichen ist sein Schloss, dessen Hauptgebäude mit den vier charakteristischen Zwiebeltürmen aus dem 16. Jahrhundert stammt und 1898 in den Besitz der Familie von Schnurbein kam. Das Gebäude, das in seiner abwechslungsreichen Geschichte oft den Besitzer gewechselt hatte, diente nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst als Alten- und Kinderheim. Nun wird es seit 1972 von einem Missionswerk als Schulungszentrum genutzt. Jugend mit einer Mission e. V. heißt die internationale Organisation, die das Schloss vor einigen Jahre gründlich renovieren ließ und dazu mitteilte: "Unsere Instandhaltungsabteilung hatte die Gebäude zwar mit großem Einsatz in einem recht guten Zustand erhalten. Aber die letzte Renovierung lag mehrere Jahrzehnte zurück. Und so mussten wir uns dazu durchringen, diese teure Fassaden-Restaurierung zu wagen."Ein Wagnis war dieses Projekt der Denkmalpflege allemal für das Missionswerk, das seine eigentlichen Aufgaben ja in ganz anderen Betätigungsfeldern sieht: "Das Schloss wurde von JMEM als Schulungs- und Lebenszentrum erworben, damit hier Christen aus den verschiedenen Konfessionen ausgebildet werden können - z. B. für Dienste der Weltmission." (Die weltweit tätige Missionsgemeinschaft, die nach eigenen Angaben über 10.000 Mitarbeiter hat, engagiert sich u. a. in evangelistischen Aktionen zur Glaubensvermittlung, caritativen Projekten in der Dritten Welt, Schulungsprogrammen für Gemeinde-Mitarbeiter und christlich-pädagogischen Initiativen.) Bei der Sanierung eines Tor-Turms, der die beiden Höfe der Schlossanlage voneinander trennt, zeigte sich, dass aus statischen Gründen auch kostspielige Spezialprojekte notwendig waren. "Das Hurlacher Schloss ist nun einmal ein Baudenkmal, ein Wahrzeichen unseres Ortes", erklärt die Leitung des Missionswerks dazu, das die Halle des Gebäudes und den Schlosshof auch schon als stimmungsvolles Ambiente für öffentliche Kammerkonzerte genutzt hatte. "Es spiegelt ja einen Teil der Geschichte Hurlachs wieder. Das bringt für uns natürlich eine Verantwortung mit sich, der wir Rechnung tragen möchten." Anschrift und Kommunikationsdaten:
Jugend mit einer Mission Schlossgasse 1 D-86857 Hurlach
Tel. 08248-122-0 Fax 08248-122-41
E-Mail: info@ywam-hurlach.de
Pressemitteilung Nr. PI60 / 28. Februar 2000
PI-61Jubiläum des Hurlacher Missionswerks (1997): 25 Jahre Jugend mit einer Mission Hurlach Jugend mit einer Mission e.V., der deutsche Zweig des internationalen Missionswerks Youth With A Mission, feiert Jubiläum: Vor 25 Jahren hat das ökumenischen Missionswerk sein erstes Schulungszentrum in Deutschland, ein Schloß in dem oberbayerischen Ort Hurlach, gekauft und bezogen. Damals waren anläßlich der Olympischen Spiele in München ca. 1000 junge Menschen aus aller Welt nach Bayern gekommen, um durch evangelistische Aktionen auf die Bedeutung des christlichen Glaubens hinzuweisen. Derartige Projekte am Rande von sportlichen Großveranstaltungen sind für die Mitarbeiter des Missionswerks deshalb besonders wichtig, weil sie Sportler und Besucher aus Ländern, in denen christliche Verkündigung verboten ist, mit dem Evangelium von Jesus Christus bekannt machen können. Das Hurlacher Schloß, das zunächst als Quartier und Ausgangspunkt für die evangelistische Aktivitäten in München diente, wurde nach den Olympischen Spielen zu einem Schulungs- und Missionszentrum ausgebaut. Innerhalb der vergangenen 25 Jahre haben Hunderte junger Leute an den halbjährigen Grundkursen zur Glaubensvertiefung teilgenommen, die - in Anlehnung an einen neutestamentlichen Begriff - "Schulen für Jüngerschaft" genannt werden. Seit etwa 1980 sind weitere Niederlassungen in Deutschland hinzugekommen; Teams von Jugend mit einer Mission (JMEM) sind heute in Altensteig (Schwarzwald), in Hainichen (Sachsen), in Frankfurt am Main und in Bispingen (Lüneburger Heide) tätig. Jugend mit einer Mission versteht sich als ökumenische Missionsgemeinschaft junger Christen, deren Dienstgruppen in ca. 130 Ländern an über 500 Orten tätig sind. Inzwischen gehören über 9500 feste Mitarbeiter dem Missionswerk an, dessen erstes Schulungszentrum 1969 in Lausanne eröffnet wurde. Knapp 30 000 junge Menschen nehmen an den jährlich angebotenen Einsätzen teil. Das Dienstangebot von JMEM reicht von Seminaren in Pfarreien bis zur Katastrophenhilfe in Ländern der Dritten Welt. Die drei Schwerpunkte des JMEM-Engagements sind caritative Hilfsprojekte, Evangelisation und Ausbildungsprogramme (vor allem für junge Christen). Diese Aktivitäten sollen die Arbeit der Kirchen und der anderen christlichen Missionswerke unterstützen.Der Name "Jugend mit einer Mission" soll auf das Hauptziel hinweisen: auf den Auftrag (lat. "missio") Jesu Christi, die Menschen mit dem Evangelium bekannt zu machen. JMEM geht dabei auch neue Wege; so haben sich z.B. Musik und pantomimische Darstellung (z.B. evangelistisches Straßentheater) als wirkungsvolle Verkündigungsformen erwiesen. JMEM bemüht sich vor allem darum, gerade junge Menschen für die Weitergabe des Evangeliums zu gewinnen: Durch Kurzzeitschulungen und Kurzeinsätze haben sie die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit missionarischer Arbeit zu machen. Diese Begegnung mit grundlegenden Formen der Glaubensvermittlung sind für das Engagement in der Gemeinde hilfreich oder bereiten den Weg in einen längerfristigen Missionsdienst vor. JMEM unterhält u.a. auch eine internationale Hochschule, die University of the Nations, mit 210 Niederlassungen in 86 Nationen und Hauptsitz in Kona (Hawaii). International bekanntgeworden ist Jugend mit einer Mission besonders durch seine vier "Mercy Ships" (Schiffe der Barmherzigkeit), mobile Hilfszentren, die Einsatzteams, medizinisches Fachpersonal und Hilfsgüter in Katastrophengebiete und zu hilfsbedürftigen Menschen bringen. An Bord der "ANASTASIS" befinden sich unter anderem drei Operationssäle, in denen kostenlos Behandlungen durchgeführt werden. Keiner der JMEM-Mitarbeiter und des medizinischen Fachpersonals bezieht ein Gehalt, sondern wird von einem persönlichen Freundeskreis unterstützt. Weitere Informationen: Jugend mit einer Mission Schloßgasse 1 86857 Hurlach Tel. 08248-122-0 JMEM-Pressemitteilung Nr. PI61 / 22. September 1997
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