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Jüngerschaftsschulen (DTS / SfJ): 
 

Was eine "DTS" (Discipleship Training School) ist, erklären die Mitarbeiter folgendermaßen:

"Das Motto von JMEM ‘Gott kennen und ihn bekannt machen’ ist der Kerngedanke der Jüngerschaftsschule. Dazu gehört, dass die Teilnehmer über Gott und von Gott selbst hören, gemeinsam mit anderen Gott anbeten, in Kleingruppen miteinander Austausch haben, andere Kulturen kennen lernen und vor allem im Glauben wachsen!

Und weil es in einer DTS vor allem darum geht, Gottes Charakter kennen zu lernen, ist uns auch besonders wichtig, dass Gott durch die Bibel ‘zu Wort kommt' und sich offenbaren kann."



Die nächsten Jüngerschaftsschulen in Hurlach (Oberbayern): 
Termin-Infos: http://www.ywam-hurlach.de/index2.php?page=8

Kontakt:
Tel. 08248-122-19
Fax: 08248-122-41
E-Mail: dts@ywam-hurlach.de

Jüngerschaftsschulen werden in vielen JMEM-Zentren in der ganzen Welt angeboten. Der direkte Internet-Kontakt ...

... zu JMEM Deutschland: www.jmem.de

... zu JMEM international (YWAM): www.ywam.org

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Einsatzberichte von DTS-Teams 
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Schon Ende 2004 - noch bevor die riesige Tsunamiwelle in Indien und Indonesien großen Schaden anrichtete - hatten sich unsere DTS-Mitarbeiter entschieden, in genau diese Länder auf Einsatz zu gehen.

Als diese Katastrophe dann geschah, war deutlich: Gott wollte auch von ihnen, dass sie der notleidenden Bevölkerung dort helfen.

Nach drei Monaten Unterricht und Vorbereitung hier in Hurlach (DTS-Unterrichtsphase) machten sich die beiden Teams im Frühjahr 2005 auf den Weg:



Der DTS- Einsatz in Indonesien

Das Indonesien-Team blieb zuerst zwei Wochen lang in Malaysia, um sich an die Kultur und an das Klima zu gewöhnen, bevor die Reise für sie in ihr eigentliches Einsatzland weiterging. Indonesien ist übrigens das Land, in dem - weltweit betrachtet - die meisten Muslime wohnen.

In Indonesien machten sie dann u. a. die folgenden Erfahrungen:
- Etwa jeden zweiten Tag ein Erdbeben, einstürzende Häuser, ein Krankenhaus, das mit den vielen Patienten völlig überfordert war - das war die Situation, die unser DTS-Teams vorfand, als es auf die kleine indonesische Insel Nias kam.
- Das Team unterstützte dort verschiedene Organisationen und arbeitete im Rahmen der UN-Lebensmittelverteilung. Sie schleppten schwere Kisten und Säcke mit gespendeten Nahrungsmitteln und teilten diese in kleine Portionen ein, damit sie dann in den Dörfern verteilt werden konnten. Ein DTS-Teilnehmer meinte: "Es war sehr anstrengend, diese schweren Kisten und die 20kg-Reissäcke zu tragen. Aber es war wirklich gut, dass ich etwas mit meinen Händen tun konnte - etwas ganz Praktisches, das einer akuten Not abhelfen kann."
- Wegen der zahlreichen Verletzten nach der Tsunami und dem Erdbeben, das am 28. März diese Gegend schwer getroffen hatte, hatte man im örtlichen Krankenhaus für manche Arbeiten zu wenig Zeit. So gab es z. B. einen Raum mit Medikamenten, die einfach deshalb nicht benutzt werden konnten, weil sie noch nicht sortiert und geordnet waren. Die DTS-Teilnehmer arbeiteten unermüdlich, um im Krankenhaus zu putzen, zu streichen und manches neu zu organisieren, so dass die Ärzte effektiver arbeiten konnten. In ihrer freien Zeit konnten sie mit fast allen Patienten über Jesus sprechen und auch mit ihnen beten.

Es ist gut zu wissen, dass die Arbeit, die das Einsatzteam dort auf der Insel Nias in Gemeinden, im Krankenhaus und in der umliegenden Gegend begonnen hat, durch ein JMEM-Zentrum weitergeführt wird. Das JMEM-Zentrums in der Stadt Gunung Sittoli war erst kürzlich (nach dem Erdbeben) neu gegründet worden. Das DTS-Team aus Hurlach war somit eines der ersten Teams, die beim Aufbau dieses Zentrums in Gunung Sittoli mithelfen konnte.


Indien: Das Evangelium für die Armen und Unerreichten

Das andere der beiden Einsatzteams, die von JMEM Hurlach ausgesandt wurden, flog nach Indien und begann seinen Einsatz in Delhi. Dort kümmerten sich die Teammitglieder um Kinder in Slums, arbeiteten in einem evangelistischen Café-Projekt mit und führten Gespräche mit Hippies.

Der eindrucksvollste Höhepunkt war jedoch die Trekking-Tour zu dem Dorf Malana: Die Bewohner dieses Dorfes betrachten sich als ein heiliges Volk. Deshalb ist es für Fremde verboten, Bewohner aus Malana zu berühren, da diese dadurch "unrein" würden. Wenn ein Fremder jemanden von den Einwohnern berührt, muss er eine Geldstrafe (etwa 20 Euro) für dieses Vergehen bezahlen. Wenn er diese Geldstrafe aber nicht bezahlen kann, wird er gesteinigt.

Als unser DTS-Team in das Dorf kam, liefen die Leute aus Angst vor ihnen davon. Das Team wusste von der Gefahr, ging aber trotzdem in das Dorf hinein und führte dort evangelistische Theaterstücke und Tänze auf und predigte. Da versammelten sich die Einwohner um das Team.

Sie waren so begeistert, dass sie sich entschlossen, ihren eigenen traditionellen Tanz für die Besucher aufzuführen. Plötzlich zogen sie eines unserer Teammitglieder in ihren Tanz mit hinein (s. Bild unten) - ein spannender und schockierender Moment. Aber bald danach wurde das ganze Team eingeladen mitzumachen. Die Einheimischen kamen sogar auf die Fremden zu und berührten sie. Ein Missionar, der schon seit 7 Jahren zu dieser Volksgruppe Kontakt hat, war überrascht: Dies sei das erste Mal gewesen, dass Besucher aus dem Westen von Einheimischen aus diesem Stamm berührt wurden.

Unser Einsatzteam hat auch viel von der geistlich beklemmenden Atmosphäre in Indien gespürt, die mit den prägenden Religionen und den dämonischen Mächten zusammenhängt. Das Team hat aber auch immer wieder erlebt, wie Gott gesiegt hat. Dabei war die Zeit in Malana sicher der Höhepunkt: Alle im Team waren sehr froh, bei diesem ganz besonderen Augenblick in Malana dabei gewesen zu sein.



Weitere Einsatzberichte (z. B. Mexiko, Kenia und Tansania) kann man in den "E-Mail-News" und in den "Freundesbriefen" nachlesen (http://www.ywam-hurlach.de/index2.php?page=15).

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"Gott kennen lernen ..." 
L. Cunningham
 

Das Ziel unserer Jüngerschaftsschulen

Loren Cunningham, der Gründer von JMEM (Foto rechts), hat das JMEM-Motto so formuliert: "Gott kennen und ihn bekannt machen!"

"Gott kennen" - darum geht es in der Unterrichtsphase (3 Monate) mit Lehrern aus verschiedenen Ländern (einige Themen: das Vaterherz Gottes, die Bibel verstehen und anwenden, Lobpreis, Leidenschaft für Jesus, Berufung, Gebet).

"Gott bekannt machen" - das ist der Schwerpunkt im Auslandseinsatz. Für diesen zweiten DTS-Teil (ca. 9 Wochen) gilt: "Der Einsatz ist eine Herausforderung, weil die Umstände meistens anders sind, als man es gewohnt ist. Dafür erlebt man hautnah und persönlich, wie Gott auf der ganzen Welt wirkt und Menschen verändert - als erstes einen selbst!"

- Einsatzländer in den letzten Jahren: Mexiko, Kenia, Tansania, Guatemala, Kenia, Äthiopien, England, USA, Russland und die Mongolei

- Erfahrungen von Kursteilnehmern beim DTS-Einsatz im Januar 2005 in Mexiko: „Gott hat angefangen, meine Ängste wegzunehmen." (Heike) - „Ich habe in einem Gefängnis gepredigt und mich beim Predigen schlecht gefühlt. Dann aber hat sich ein Gefängnisinsasse bekehrt, der schon ca. 25 Jahre im Knast war und jetzt die Freiheit in Jesus erfahren hat!" (Waldemar)

- Berichte über DTS-Einsätze in Indien und Indonesien sind auf dieser Seite unten zu finden. Weitere Einsatzberichte (z. B. Mexiko, Kenia und Tansania) kann man in den "E-Mail-News" und in den "Freundesbriefen" nachlesen.

 





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